Mittwoch, 7. Dezember 2016

Spuren des Krieges # 3 Der Flughafen

Auf dem Flughafen waren einmal 80 MiC-21 Kampfflugzeuge, 110 Piloten und 1400 Luftwaffen-Soldaten untergebracht. 
Die Anlage sollte einen Atomangriff von bis zu 30 Kilotonnen standhalten. Außerhalb der Kaverne wurde eine Garnison mit 5 000 Soldaten errichtet, also der Bereich, den wir "besichtigt" haben.
Auf dem Bergrücken wurde eine ebenfalls in den Berg gebaute Radarzentrale unterhalten. Die Radarzentrale war über einen Lift mit den Kavernen verbunden.






Man kann sich nur schwer vorstellen, was hier alles passiert ist.....

Alles was nur irgendwie noch brauchbar war, wurde mitgenommen.



Die Natur erobert die alten Gebäude.

Ehemalige (Steh-) Toiletten









In diesem Gebäude waren wohl große Lehrsäle untergebracht. 




Die Treppe sind wir mit einem mulmigen Gefühl hoch gestiegen, denn viele der Decken in den angrenzenden Räumen, waren z.T. schon eingebrochen.
Aber die Treppe sah mir noch ganz stabil und so haben wir auch den oberen Stock erkundet.




Hier ist es dann doch richtig ungemütlich geworden und wir haben nur einen Blick durch die Tür gewagt.



Ich muss gestehen, mich hat hier ein wenig die Abenteuerlust gepackt. Die ganze Anlage war irgendwie geheimnisvoll, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wussten, dass wir uns über den riesigen Flugzeugkavernen bewegen.

Bis bald, Ophelia



Montag, 5. Dezember 2016

Oh, wie schön ist Kroatien! Zagreb # 1




Heute starten wir nun den Bummeln durch Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens.
Zagreb hat ca. 790 000 Einwohner und ist die größte Stadt des Landes.
Es ist eine sehr junge Stadt, total relaxt und entspannt, hier muss man sich einfach wohlfühlen.





Die Innen-bzw. Altstadt teilt sich in 2 Bereiche, Ober-und Unterstadt.
Wir starten heute in der Oberstadt und zwar beim Kaptol, der Kathedrale von Zagreb.




Das Gotteshaus zählt zu den höchsten Gebäuden des Landes, ab Ende des 13. Jahrhunderts wurde an der Kirche gebaut, die zwischen durch immer wieder teilweise durch Erdbeben zerstört wurde und dann wieder aufgebaut wurde.

Die Renaissancemauer, die zum Schutz gegen die Türken in nur 9 Jahren errichtet wurde.

Der Brunnen mit Mariensäule vorm Kaptol.

Die Skulptur wurde von  Anton Dominick Ritter von Fernkorn gefertigt.


Nun ein Blick ins innere der Kathedrale.





Das ist die alte Turmuhr, die beim Erdbeben 1880 um 7 Uhr, 3 Minuten und 3 Sekunden stehen geblieben ist. Die Kathedrale wurde schwer beschädigt.


Hier 2 Säulen der Kirche, eine alte und eine neue.

Die linke Säule ist von Umwelteinflüssen schwer beschädigt.

Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurden die defekten Säulen ausgetauscht.

Die alten Säulen wurden durch originalgetreue gemeißelte Steine ersetzt.


Blick auf die Kathedrale





Für heute machen wir hier Schluss und setzen unseren Rundgang demnächst fort.

Startet gut in die neue Woche, liebe Grüße, Ophelia




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